designer portraits


Wir arbeiten an einem kompletten Verzeichnis aller DesignerInnen und Hersteller, die wir im Programm haben – das wird noch ein bisschen dauern.

Zusätzlich bieten wir in dieser Rubrik Kurzportraits einiger DesignerInnen und Designbüros die wir in den vergangenen Jahren in unseren Katalogen veröffentlich haben.

TON


Menschen
Hinter jedem Produkt von TON sind mindestens 23 Händepaare zu finden. Sie gehören der sechsten Generation von eingespielten Handwerkern, die im Ort Bystřice pod Hostýnem das von Dampf durchdrungene Holz biegen, in Formen legen und ihm so eine neue Gestalt geben. Wenn es ordentlich getrocknet ist, wird es für Sie geschliffen, gebeizt, zusammengebaut, lackiert, gepolstert und sorgfältig verpackt… Die Geschichte eines Stuhls beginnt Monate bevor Sie sich darauf setzen.

Ort
Die Fabrik, heute die weltweit älteste ihrer Art, wurde im Jahr 1861 von Michael Thonet und seinen Söhnen in Betrieb genommen. Im Laufe der Geschichte änderte der Betrieb den Eigentümer und wird seit 1953 von der Firma TON geführt – hinter dem Namen TON verbirgt sich die Abkürzung der tschechischen Worte „Továrny na Ohýbaný Nábytek“ und bedeutet „Fabriken für gebogene Möbel“. Was sich jedoch nicht geändert hat, ist die einmalige Atmosphäre des Ortes an dem Menschen arbeiten, die über Generationen gelernt haben den Werkstoff Holz zu verstehen.

Idee
TON ist stolz aus der Tradition zu schöpfen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung einer einzigartigen Technologie beizutragen. Gemeinsam mit vielen Designern werden neue Formen entworfen, die die Produkte zu stolzen Nachfolgern legendärer Modelle werden lassen und mit ihrem Design und der hohen Verarbeitungsqualität dem Zahn der Zeit trotzen.
:
Mehr über TON und das komplette Sortiment: TON

1_ton_onas

Nils Holger Moormann


„In einer Sache bin ich stur, Flexibilität“
:
In Aschau nahe des Chiemsees weht ein anderer Wind. Einer aus Nordwest, der manchmal recht eigenwillig daher kommt, aber für frische Luft sorgt in der Designwelt. Piratenflaggen vor weiß-blauem Himmel. Zwischen Konventionen nimmt Nils Holger Moormann am liebsten Platz und macht es sich mit seinen Möbeln bequem, die alle ein bisschen so sind wie er selbst – asketisch, durchdacht, mit einem kleinen, fast unmerklichen Augenzwinkern.
:Bayerischer Barock trifft reduziertes Design
Als Autodidakt, Quereinsteiger und Freigeist steht Nils Holger Moormann für das „Neue Deutsche Design“ und entwickelt seit 1982 mit meist jungen, unbekannten Designern sowie seiner eigenen Kreativabteilung Möbel mit reduzierter Formensprache und präzisen Detaillösungen. Klingt einfach. Ist es auch, beweist der Regalklassiker FNP und freut sich über seinen standhaften Ruf. Die Leitgedanken Einfachheit, Intelligenz und Innovation ziehen sich durch die gesamte Firmenphilosophie. Das eckt manchmal an, hat Kanten, scheint sperrig und spricht dennoch für Zeitlosigkeit und Zeitgeist zugleich. Wo finden diese Möbel besser ihren Ursprung als hier – zwischen rauer Bergwelt und gelebter Tradition, zwischen starrsinnigen Kühen und grünem Weitblick. Deshalb werden fast alle Produkte von regionalen Betrieben gefertigt, im Firmensitz persönlich verabschiedet und von ausgewählten Händlern in die weite Welt gestellt.
:
Produkte aus dem Hause Moormann im „möbel“: Nils Holger Moormann

Bildschirmfoto 2015-06-18 um 12.22.10

Martin Mostböck – Architekt & Designer


Martin Mostböck ist in Wien geboren.
Er studierte Architektur an der Technischen Universität Wien und erhielt sein Diplom 1994. Seit 1994 arbeitete er mit Coop Himmelb(l)au in den Bereichen Architektur, Design, Konstruktion und Städtebau.
Martin Mostböck hat Designstudio gelehrt und ist Vortragender an der Technischen Universität Wien, dem DESIGN MUSEUM HOLON in Tel Aviv und der MAK-Academy (Österreichische Museum für Angewandte Kunst).

Er hat für seine Arbeiten eine Reihe von nationalen und internationalen Designpreisen und Nominierungen erhalten (GREEN GOOD DESIGN AWARD, GOOD DESIGN AWARD, RedDot Award, Finalist Architizer A+ Awards, Adolf Loos Preis – Österreichischer Staatspreis Design, International Design Award Baden-Württemberg, Designpreis der Bundesrepublik Deutschland).
Martin Mostböck´s Arbeiten und Entwürfe wurden in verschiedenen Ausstellungen in Europa, Asien, Nordamerika und Australien gezeigt und seine Entwürfe sind Teil international renommierter Museumssammlungen wie dem MUSEUM OF ARTS AND DESIGN, New York (US), dem DESIGN MUSEUM HOLON, Tel Aviv (IL), dem CHICAGO ATHENAEUM, MUSEUM OF ARCHITECTURE AND DESIGN, Chicago (US) und dem Österreichische Museum für Angewandte Kunst – MAK, Vienna (A).

mostboeck

HUSSL – Stühle aus den Tiroler Bergen


In den österreichischen Tiroler Bergen, 20 km östlich von Innsbruck, liegt auf einer schmalen Innterrasse das 2000-Seelen-Dorf Terfens. Die Heimat der HUSSL Sitzmöbel GmbH.
:
Hier baut Peter Hussl Stühle. Und Tische. Gemeinsam mit seiner Schwester Beate.
:
1994 startete Peter Hussl die Zusammenarbeit mit Architekten und Designern. Woraus nicht selten langjährige Partnerschaften wurden. Wie mit arge2 zum Beispiel.
:
Zeitgleich begann auch die Entwicklung und Vermarktung eines eigenen Produktprogramms. Inzwischen hat HUSSL einen festen Platz innerhalb der designorientierten Objekteinrichtung.
:
Hussl gibt es seit 1976, inzwischen in der zweiten Generation. Seit Beginn lag der Schwerpunkt des Unternehmens auf der Erzeugung von Sitzmöbeln und Tischen aus Holz. Aus der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Vollholz un der Zusammenarbeit mit ausgesuchten Designern entstehen ebenso zeitgemäße wie auch nachhaltige Produkte für qualitätsbewusste Bauherren und Konsumenten. Besonderes Merkmal: Beharrlichkeit. Auf der Suche nach der besseren Lösung.
Einer Lösung, die Bestand hat.
:
:
So wie die Berge.
:
Produkte von HUSSL

peter-hussl

breadedEscalope – Typen für Prototypen


Das Designtrio breadedEscalope erfrischt mit subtilen Ideen und kunstvollen Kleinserien.

Der Weg von Kärnten nach Wien führte über London: An der dortigen Kingston University studierten Sascha Mikel, Martin Schnabl und Michael Tatschl Product und Spatial Design, wobei die Ausbildung „komplett konträr“ gewesen sei zur bisherigen Ausbildung. „Es gab so gut wie keine Vorgaben, in welche Richtung man gehen soll. Wir wurden ermutigt, das zu tun, was wir können und wollen“, so das Kollektiv. Dass ihre Zukunft nicht im Hardcore-Industriedesign liegen sollte, kristallisierte sich schon bald heraus – der Grenzbereich zur Kunst ist es, was die drei Designer fasziniert. (mehr …)

breadedescalope_portrait
 
Seite 1 von 41234