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NILS HOLGER MOORMANN

 "Unsere Möbel haben etwas Dienendes. Sie sind nicht laut, sondern einfach da."

Wie alles begann: Per Anhalter zum Design
Manchmal kommt es darauf an, im richtigen Moment stehen zu bleiben. Um neue Wege zu entdecken. Als Nils Holger Moormann Anfang der Achtziger einem Anhalter seine Wagentür öffnete, eröffnete ihm dieser im Gegenzug eine bisher unbekannte Welt. Junge deutsche Designer, die Möbel entwarfen. Und noch Unterstützung suchten. Das klang verrückt. Und irgendwie verrückt gut. Der Anhalter stieg aus, seine Begeisterung blieb für Nils zurück. Das ungeliebte Jurastudium nahm ein schnelles Ende. Und die Faszination und Leidenschaft, neue Formen zu finden und diese auf einen gemeinsamen Weg zu bringen, ihren Anfang …

Das Gute liegt so nah, sagt man. Stimmt, finden wir. Deswegen werden unsere Möbel alle im Umkreis von 40 Kilometern rund um unseren Firmensitz im Chiemgau produziert. Dabei war das anfangs eigentlich nur ganz egoistisch gedacht. Es war uns nämlich wichtig, dass unsere Ideen und Entwürfe schnell in die richtigen Hände kommen. Zu echten Spezialisten, die nicht nur unsere Sprache sprechen, sondern die uns sogar ohne viele Worte verstehen.

Einfach nur Möbel produzieren? Interessiert uns nicht. Wir suchen nach Möbelerfindungen, denen eine besondere Idee zugrunde liegt. Mal absurd, mal genial, mal ein Detail, mal eine Revolution. Dafür muss man lange suchen und noch länger feilen, bis alles stimmt. Aber manchmal lohnt es sich ja. Weil etwas entsteht, in das wir uns verlieben. Und dann suchen wir nach Menschen, die das verstehen. Die uns verstehen.

Klar ist: Möbel sind Lebensgefährten. Deswegen sollten sie unbedingt einen guten Charakter haben. Sie dürfen nicht langweilen, aber auch nicht nerven, schon gar nicht beim Aufbau. Zuverlässig müssen sie sein, aber eben auch ein bisschen Humor mitbringen. Es gefällt uns, wenn die Sachen ihren eigenen Kopf haben und lauter aufregende Eigenschaften, von denen man seinen Freunden erzählen möchte. Wie bei einem neuen Lebensgefährten eben.

 


Nils Holger Moormann: “Möbel brauchen Zeit.

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FNP

 
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